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Cloud-Speicher richtig dimensionieren

Fotos und Videos bestimmen den Bedarf. Papierkorb und Versionen fressen den Rest — leise.

Cloud-Speicher richtig dimensionieren
Foto: Armchair · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)
Inhalt dieses Beitrags
  1. Zuerst die Bibliothek messen
  2. Warum Fotos und Videos die Rechnung treiben
  3. Synchronisierte Ordner sind nicht nur Cloud-Kopien OneDrive-Dateien auf Abruf werden im Datei-Explorer angezeigt, ohne lokalen Speicher zu belegen, es sei denn, sie werden geöffnet. Wenn ein Ordner mit OneDrive synchronisiert wird, erscheint eine kopierte Datei auf dem Desktop und in der Cloud.

Bei der Auswahl eines Cloud-Speicherplans ist es entscheidend, zunächst die tatsächliche Größe der Dateien und Ordner zu verstehen, die Sie speichern möchten. Die meisten denken an Textdokumente und Tabellenkalkulationen, die klein sind. Aber moderne Medien – insbesondere hochauflösende Fotos und Videos – können den Großteil ausmachen.

Zuerst die Bibliothek messen

Planen Sie ein Cloud-Speicher-Upgrade? Beginnen Sie damit, zu erfassen, wie viele Medien Sie bereits haben.

Laut Angaben von Spartan Camera benötigt beispielsweise ein einzelnes 3-MP-Foto 2 MB, während 30 Sekunden 1920x1080-Video 20–21 MB in Anspruch nehmen. Und das ist nur ein Teil der Geschichte.

Der Punkt ist, dass bereits ein hochauflösender Ordner oder eine lange Videodatei ausreicht, um die Cloud-Speichergrenzen zu erreichen. Eine Schätzung der jährlichen 1920x1080-mp4-Aufnahmen und hochauflösenden Bilder liefert eine viel realistischere Basis – und das, bevor Raw-Fotos, verlustfreie Audiospuren oder Videobearbeitungsprojekte berücksichtigt werden.

Warum Fotos und Videos die Rechnung treiben

Heutige Fotos und Videos sind größer. Die Auflösung ist höher, daher werden höher auflösende Smartphone-Sensoren immer häufiger, und Serienaufnahmen bedeuten mehr Fotos in derselben Zeit. High-Definition-1080p- und 4K-Videos verbrauchen schnell Speicher, da sie bis zum Doppelten oder sogar Vierfachen des benötigten Platzes benötigen können. Verbraucher bemerken, dass ihre Dateien durch die Entwicklung von Kamera- und Videotechnik immer größer werden.

Bild für Bild benötigt 4K-Video viermal so viel Speicherplatz wie 1080p. Selbst bei 1080p-Beispielen macht der Unterschied zwischen verschiedenen Video-Codecs und Bildraten einen Unterschied. Laut Spartan benötigt das Hochladen von 10 Sekunden 1280x720 etwa 4 MB, während 10 Sekunden 1920x1080 7,5–9 MB beanspruchen. 4K erhöht den Bedarf noch mehr, und selbst 720p kann variieren. Eine höhere Bildrate (z. B. 120 fps) kann die Dateigröße deutlich erhöhen.

Und das, ohne Projekte, unkomprimierte Dateien, Raw-Kameraformate oder im Serienmodus aufgenommene Fotos zu erwähnen. Der Durchschnittsnutzer könnte schnell Gigabytes an Fotos und Videos ansammeln und möglicherweise sein monatliches Kontingent überschreiten. Video, nicht Bürodateien, dominiert Größenabschätzungen.

Synchronisierte Ordner sind nicht nur Cloud-Kopien OneDrive-Dateien auf Abruf werden im Datei-Explorer angezeigt, ohne lokalen Speicher zu belegen, es sei denn, sie werden geöffnet. Wenn ein Ordner mit OneDrive synchronisiert wird, erscheint eine kopierte Datei auf dem Desktop und in der Cloud.

Beginnt man, Dateien mit mehreren Cloud-Systemen zu synchronisieren, wird es schnell komplex. Wenn ein synchronisierter Ordner voll ist oder das Kontingent überschreitet, stoppt die Synchronisierung. Wenn der Speicher voll ist, können Benutzer keine Dateien hochladen, erstellen oder synchronisieren. Bei OneDrive behält ein synchronisierter Ordner dieselben Dateien auf dem Gerät und in der Cloud, sodass doppelter Speicherplatz benötigt wird. Löschen Sie unnötige Dateien und aktivieren Sie Dateien auf Abruf, die Dateien in der Cloud belassen und den lokalen Verbrauch reduzieren.

Sehen Sie, wie gängige Tools die Synchronisation, Speichernutzung und VM-Synchronisation beeinflussen. Sync-Tipps für Dateien berücksichtigen oft nicht die heutige hochauflösende Mediengröße.

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