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Software & Lizenzen

Freeware, Shareware, Open Source

Vier Wörter stehen neben fast jedem Download. Sie sagen, wer bezahlt und was Sie mit der Datei tun dürfen.

Freeware, Shareware, Open Source
Foto: Arbitrarily0 · CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
Inhalt dieses Beitrags
  1. Was Freeware verspricht
  2. Was Shareware- und Trial-Kennzeichnungen versprechen
  3. Was Open Source verspricht

Beim Herunterladen von Software kann eine deutsche Download-Seite verschiedene Lizenzen einfach als "Open Source", "Freeware" oder "Shareware" kennzeichnen. Einige sind möglicherweise kostenlos, andere verlangen später eine Zahlung. Diese Bezeichnungen geben dem Leser nur eine grobe Vorstellung der Lizenz. Beim Download eines neuen Computerprogramms ist eine GPL nicht unbedingt dasselbe wie eine MIT-Lizenz, nicht alle "Shareware" ist gleich, und Freeware erlaubt dem Nutzer, das Programm kostenlos zu nutzen.

Was Freeware verspricht

Freeware ist Software, die kostenlos genutzt werden kann, aber mit mehr Einschränkungen verbunden ist als Open-Source-Software. Oft behält Freeware ihren Quellcode proprietär. Der Autor veröffentlicht das Programm nur vorcompiliert. Die Download-Seite mag eine Aussage wie "Freeware erlaubt Ihnen, das Programm ohne Einschränkungen und ohne Bezahlung zu installieren" zeigen.

Was Shareware- und Trial-Kennzeichnungen versprechen

Das Herunterladen von Beispielsoftware garantiert nicht, dass man dem Entwickler nichts schuldet, selbst wenn man nicht vorhat zu kaufen. Shareware herunterzuladen bedeutet, dass man eine Testversion der Software lädt. Diese Testversionen erlauben oft ein 7- bis 30-tägiges Testfenster oder begrenzen die Anzahl der Starts. Denken Sie daran, dass die Demo-Version absichtlich eingeschränkt ist, in der Erwartung, dass sie den Nutzer zum Kauf einer Vollversion bewegt. Da es sich um "Probieren vor dem Kaufen"-Software handelt, zeigen Download-Seiten möglicherweise den Preis an, informieren den potenziellen Nutzer aber sofort, später eine Zahlung zu erwarten.

Was Open Source verspricht

Open-Source-Software tut genau das: Sie macht ihren Quellcode verfügbar. Ein bekanntes Beispiel für Open-Source-Software ist die GNU General Public License (auch bekannt als GNU GPL). Die GNU General Public License, die MIT-Lizenz und die Apache-2.0-Software-Lizenz sind alles Beispiele für beliebte Open-Source-Lizenzen. Jede kann die Anforderungen an die Weiterverbreitung modifizieren. Zum Beispiel ist die MIT-Lizenz eine permissive Open-Source-Lizenz, die Ihnen fast alles mit der Software erlaubt, vorausgesetzt, Sie fügen den ursprünglichen Urheberrechtshinweis und die Lizenznotiz in alle wesentlichen Teile der Software ein, die Sie weiterverteilen.

Was die Bezeichnungen nicht über den Preis sagen

Die Lizenzdetails herauszufinden, ist auch Teil der Frage, ob das Herunterladen von Software Geld kosten wird. Wenn Sie etwas herunterladen, das kostenlos heruntergeladen werden kann, könnte die Datei nach dem Download kostenlos sein, aber nicht kostenlos in der Nutzung. Manchmal werden bezahlte Versionen immer noch als kostenlos bezeichnet.

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